Fit sein

Fitness zum eigenen Schutz Athlet_2

Um dem physischen Angriff eines Gewalt-Täters nicht total hilflos ausgeliefert zu sein, ist eine gewisse körperliche Stabilität notwendig.
Damit meine ich nicht Statur, Kraft und Kondition eines Athleten!
Wenn wir jedoch schon nach einem kleinen Rempler viel mehr mit unserem Gleichgewicht kämpfen müssen als mit dem Angreifer, dann ist bei uns etwas nicht in Ordnung!
Wie wir mit unserem Körper ein Mindestmaß an Fitness erreichen und diese bis ins hohe Alter auch bewahren können, ist leichter als die meisten Menschen befürchten!

Du bist, was Du denkst!

Nach diesem Motto richte ich meinen Focus seit vielen Jahren schon auf das Fördern meiner Gesundheit statt auf das Vermeiden von Krankheiten!

Ein schlauer Kopf hat mal gesagt:

„Das Geheimnis, das Leben zu verlängern, besteht darin, es nicht zu verkürzen!”

Und Sir Winston Churchill sagte:

„Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen!”

 

Fit SEIN will Jeder! Und fit BLEIBEN?Funny body builders

Jeder möchte gerne gesund und fit sein bis ins hohe Alter und eine gute Figur haben. In jungen Jahren nehmen sich Viele noch genügend Zeit und haben die Energie, um mehr oder weniger regelmäßig Sport zu treiben und etwas für Kondition und Fitness zu tun.

„Leben ist Bewegung – Bewegung ist Leben!”

(Dr. Andrew Taylor Still)

Eigene Grenzen testen

Oft gilt dabei jedoch die Devise:
„Je mehr, desto besser!“ oder „Die eigenen Grenzen testen” … usw.
Signale des Körpers werden dabei leider oft übersehen!
Dies quittiert der Körper im Lauf der Jahre mit einem schnelleren Verschleiß von Gelenken, Wirbeln und Bandscheiben, Bänder- und Muskelrissen usw.
Und sportliche Leistung, die über ein normales und verträgliches Maß hinaus geht, schwächt unser Immunsystem!
Davor warnen Sportmediziner immer wieder!

Weniger ist mehr!

Um Herz- und Kreislauf-Leiden und anderen Erkrankungen vorzubeugen, genügt ein moderates, jedoch regelmäßiges Training.
Denn wenn wir zu viel trainieren, schüttet unser Organismus zu viele Stress-Hormone aus.
Das hemmt die Aktivität der weißen Blutkörperchen und setzt unsere körpereigene Abwehr schachmatt.
Das Risiko der Überlastungsschäden nimmt zu, wenn wir übertrainieren.
Auch Schmerzen können sich einstellen.
Durch permanente Überforderung kommt es leicht zu Schäden, die zu Stress-Brüchen führen.
Besonders unsere Füsse sind bruchgefährdet. Und dann „geht” erst mal gar nichts mehr!
Deshalb sollten wir lieber etwas Gas weg nehmen, sonst haben wir bald nichts mehr von unserem Sport!

Ich treibe seit meiner Jugend regelmäßig Sport und achte auf viel Bewegung.
Zusätzlich zu dem Kampfkunst-Unterricht, den ich gebe, trainiere ich Kampfkunst auch für mich selbst mehrere Stunden pro Woche.
Meine Kondition und Fitness bewahre ich mir zudem durch tägliches Körper-Training.
Dabei beachte ich jedoch schon immer die Signale meines Körpers.
Und ich gewöhnte mir an – nach dem Motto „weniger ist oft mehr” – nicht so viel zu tun, wie ich schaffen könnte, sondern so wenig, wie es mir noch Spaß macht.
Besonders wichtig dabei ist die Regelmäßigkeit!
Wenn unser Bewusstsein dafür offen ist, finden wir im Alltag viele Möglichkeiten, unsere Fitness und Kondition zu bewahren.

Beispiel:
Morgens beim Zähneputzen muss ich mich nicht unbedingt im Spiegel beobachten.
Stattdessen mach ich dabei ein paar Kniebeugen. Das kostet jedenfalls keine zusätzliche Zeit!
Bevor ich dann in die Dusche steige, lege ich mich auf den Boden und mach ein paar Liegestütze, Beinheber, Sit-Ups u. ä.
Je nach Anzahl dauert das 2 oder 3 Minuten.
Wichtig: Ich zwinge mich NICHT zu einer bestimmten Menge!
Wenn ich mal keine Lust habe, dann sage ich mir, dass fünf oder zehn Liegestütze jetzt trotzdem ganz leicht gehen würden.
Wenn ich dann am Boden liege, werden es doch immer wieder mehr.
Wenn ich zuhause arbeite, wiederhole ich das mehrmals am Tag.
Und diese Denk- und Verhaltensweise ist präsent in meinem gesamten Alltag!
Ich bewege mich viel, gehe lieber zu Fuß, benutze die Treppe statt des Aufzugs usw.
Drei- bis viermal pro Woche steige ich auf mein Heim-Trampolin.
Das steht direkt neben meinem Schreibtisch (hochkant, braucht keinen Platz!).
Darauf kann ich unabhängig von jedem Wetter und ohne spezielle Kleidung joggen usw.

Innerer Schweinehund ohne Chance!

Wenn ich mit meinem täglichen Training fertig bin, habe ich einerseits das Gefühl, etwas getan zu haben, weil ich dabei ins Schnaufen und Schwitzen kam, und weil meine Muskeln etwas zu tun hatten.
Weil ich dabei jedoch nie an meine Grenzen gehe, genieße ich immer wieder das angenehme Gefühl, dass es ja gar nicht so viel war, dass ich leicht noch mehr hätte „schaffen” können.
Was mir danach bleibt, ist die Freude, meinem Körper Gutes getan zu haben, ohne dass ich mich dabei überanstrengt hätte.
Wenn ich dann am nächsten Morgen vor der Frage stehe, wieder etwas zu tun, dann denke ich nicht daran, wie viel Zeit es mich am Vortag gekostet hat oder wie anstrengend es war, sondern ich erinnere mich an den Spaß und den Erfolg, den ich dabei hatte.
Und dann ist es mir sogar ein richtiges Bedürfnis, wieder etwas zu tun!
Mein „innerer Schweinehund” hat somit keine Chance!

Lesen Sie weiter bei Sport ist Mord?

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