Unter dem Begriff "Gewaltfreie Kommunikation" werden sprachliche und kommunikative Fähigkeiten verstanden, die es uns ermöglichen, auch unter kritischen und herausfordernden Umständen menschlich zu bleiben. Wichtig dabei sind Ehrlichkeit, Klarheit, Respekt und einfühlsame Aufmerksamkeit.
Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) hilft uns bei der Umgestaltung unseres sprachlichen Ausdrucks und bei unserer Art zuzuhören. Aus gewohnheitsmäßigen, automatischen Reaktionen werden bewußte Antworten. Wir werden angeregt, uns ehrlich und klar auszudrücken und gleichzeitig anderen Menschen unsere respektvolle Aufmerksamkeit zu schenken.
Wenn wir die Gewaltfreie Kommunikation in unseren Interaktionen anwenden, ob mit uns selbst, mit einem anderen Menschen oder in einer Gruppe, kommen wir an eine Tür, die auf allen Ebenen der Kommunikation, in allen Altersklassen und in den unterschiedlichsten Situationen im Beruf, im Privatleben und auf dem politischen Parkett erfolgreich geöffnet werden kann.
Die Gewaltfreie Kommunikation ist die verlorene Sprache der Menschheit, die Sprache eines Volkes, das rücksichtsvoll miteinander umgeht und die Sehnsucht hat, in Balance mit sich selbst und anderen zu leben.
Nicht "was bin ich" und "was sind die anderen" zählt, sondern: "Wie geht es dir (uns)" und "Wie geht es mir". "Was will ich tun, um dein Leben zu bereichern" und "Was willst du tun, um mein Leben zu bereichern" bzw. "Was wollen wir tun, um unser Leben zu bereichern" und "Was wollen andere tun, um das Leben Aller zu bereichern".
Im Endeffekt bereichern wir unser Leben gegenseitig, und die Spiele von Konkurrenz, Dominanz, Ausbeutung und Unterwerfung hören auf.
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