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Mein Weg zu Wing Tsun
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Es begann im Kloster
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Als ich 10 Jahre jung war, zog ich in das Jungen-Internat des Franziskanerklosters in Würzburg. Ein Grund dafür bestand darin, dass es tatsächlich mein Wunsch war, einmal Priester zu werden, ein anderer Grund war, dass es an unserem damaligen Wohnort (Höchstadt an der Aisch) kein Gymnasium gab. Außerdem war meine Mutter allein erziehend und meinte, dass ich bei den Franziskaner-Patres gut aufgehoben wäre.
Im Internat lebte ich mit ca. 80 Jungs im Alter von 10 bis 19 Jahren zusammen. Von dort besuchten wir das Humanistische Gymnasium in Würzburg.
Unser Zusammenleben im Internat war geprägt von dem Machtbedürfnis der Älteren und Größeren über die Jüngeren und Kleineren. Ich empfand es damals als ständigen Existenzkampf: Wollte ich mir mit hungrigem Magen im Speisesaal aus dem Brotkorb eine Scheibe Brot holen, kam ein Größerer und nahm sich vor mir - schlimmstenfalls - die letzte Scheibe. Ging ich ganz friedlich im Flur des Seminars, kam von hinten ein Größerer und schob mich zur Seite. Nach einigen derartigen Erfahrungen hatte ich „die Schnauze voll“ und wehrte mich. Das Ergebnis sah jedoch oft so aus, dass ich danach mit Schmerzen und blutender Nase am Boden lag.
Im Laufe der Zeit wuchs jedoch meine Fähigkeit, Schmerzen zu ertragen, was sich darin zeigte, dass ich zwar noch immer von einem kräftigeren Stoß oder Schlag zu Boden geworfen wurde, danach jedoch wieder aufstand und meinen „Peiniger“ wieder angriff. Es geschah dann immer öfter, dass ich den Angreifer, der mich schon triumphierend besiegt am Boden liegen sah, mit meinem Gegenangriff und meiner größeren Ausdauer überraschte und die Auseinandersetzung zwar mit blutender Nase, jedoch trotzdem zu meinen Gunsten beenden konnte. Ältere Schulkameraden brachten mir bei, meine Fäuste, meine Füße und meine Knie im Kampf effizienter einzusetzen.
Bald hatte ich meinen Spitznamen: „Giftzwerg“. Denn ich war kleiner als der Durchschnitt meiner Altersgruppe.
Als ich einmal den Lieblingsschüler unseres Paters verdrosch, hatte ich mir mit diesem – die „christliche Nächstenliebe“ predigenden – "Erzieher" einen mächtigen Feind geschaffen. Dieser Pater suchte von da an richtig nach Gelegenheiten, mich schikanieren zu können. Und wenn es keine Gelegenheit gab, schuf dieses „christliche“ Vorbild sich eine.
Ich beschloss daher nach vier Monaten, das Internat zu verlassen. Meine Mutter wunderte sich, dass in den Paketen, die sie bisher alle paar Wochen mit schmutziger Wäsche von mir erhielt, sich nicht mehr nur schmutzige, sondern nun auch saubere Wäsche von mir befand. Zum Beginn der Weihnachtsferien packte ich dann meine letzten Habseligkeiten in meinen Koffer und verließ das Internat zusammen mit meinen Kameraden, die im Gegensatz zu mir nur in die Ferien nach Hause reisten. Für mich war es der endgültige Abschied von den Franziskanern.
Während der Weihnachtsferien fand meine Mutter für mich einen neuen Platz: In Bamberg im Kloster der Karmeliten. Dort erschien mir das Klima zunächst freundlicher und Bamberg war nur noch 30 km von zu Hause entfernt (weniger Heimweh). Jedoch auch dort gab es nahezu täglich Machtkämpfe zwischen uns Jungs. "Kampferprobt", wie ich inzwischen war, konnte ich mich jedoch ganz gut behaupten, im Gegensatz zu manch Anderem, der sich dort leider zum ängstlichen Duckmäuser entwickelte.
Nach weiteren drei Jahren verließ ich auch die Karmeliten, und meine Mutter und ich einigten uns darauf, dass ich inzwischen zuhause mit meiner Schwester (5 Jahre jünger) wohl auch alleine klar kommen würde.
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Konditions-Training durch Geldverdienen
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Künftig fuhr ich täglich mit dem Postbus nach Bamberg in die Schule. Die Fahrt mit dem Postbus kostete hin und zurück jeweils 1 DM, die ich von meiner Mutter bekam.
Zu dieser Zeit baute ich auch grad an einer Modelleisenbahnanlage. Jeden übrigen Pfennig steckte ich in Gleise, Waggons, Häuschen usw. Alles Geld, das ich dafür brauchte, verdiente ich mir jedoch selbst mit Heimarbeit, denn das Einkommen meiner Mutter reichte grad mal so, um für sich, meine Schwester und mich Wohnen und Leben bezahlen zu können.
Eines Tages kam mir die Idee, mit dem Fahrrad in die Schule zu fahren. Ich probierte es ein paar Mal und fand einerseits, dass es zwar anstrengend ist, andererseits hielt ich es jedoch für ein ganz gutes Training. Meine Mutter war bereit, mir die täglichen 2 DM für die Busfahrt auch zu geben, wenn ich statt mit dem Postbus mit dem Rad in die Schule fahre. Dies war für mich ein Ansporn, da ich mit diesem zusätzlichen Geld ja meine Eisenbahnanlage schneller ausbauen konnte. So fuhr ich als 13-Jähriger ca. zwei Jahre lang jeden Tag und bei jedem Wetter mit dem Rad die 60 km (hin und zurück) in die Schule, auf dem Gepäckträger Büchertasche, Vesperbeutel und Sporttasche. Dabei hatte ich auch noch den Ehrgeiz, so schnell zu sein wie der Postbus - eine Stunde. Im Turnunterricht spürte ich bald eine Steigerung meiner Kraft und Kondition, was mich zusätzlich motivierte, mit dem Rad zu fahren.
Im Alter von 15 Jahren suchte ich mir Ferienarbeiten. Körperliche Arbeit reizte mich schon immer mehr als die langweilige Arbeit, die meine Kameraden in Büros oder am Fließband in der Fabrik fanden. So arbeitete ich in den jeweils zwei Wochen Oster- und Pfingstferien bei den Möbelpackern einer Spedition. Die sieben Wochen Sommerferien verbrachte ich als Bauhelfer im Hoch- und Tiefbau. Dabei war ich täglich an der frischen Luft, und die Arbeit mit Pickel und Schaufel stärkte meine Muskeln.
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Judo mit den Forchheimer Polizisten
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Ebenfalls mit 15 Jahren erfuhr ich, dass die Polizisten in Forchheim beim VfB Judo trainierten. Das interessierte mich sehr und so fragte ich dort, ob ich mitmachen darf.
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Die Polizisten auf der Forchheimer Dienststelle lachten erst amüsiert, waren dann jedoch einverstanden. Das Training dort machte mir viel Spaß. Ich genoss es, wie sich die Polizisten um mich kümmerten (ich war der einzige Junge) und ich lernte viel (Sicherheit beim Fallen, Gleichgewichtssinn usw.).
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Weitere Kampfsporterfahrungen
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Als meine Mutter mit uns in eine neue Wohnung nach Nürnberg zog, setzte ich mein Judo-Training beim dortigen Verein SC 04 in der Rollnerstraße fort. Judo trainierte ich insgesamt ca. fünf Jahre.
Beim SC 04 trainierte ich zusätzlich auch noch bei den Boxern und bei den Gewichthebern. Am Boxen reizte mich das Training. Als mein Trainer mich jedoch in den Ring schicken wollte, hörte ich mit Boxen auf. Ich wollte mich nicht mit Jemand prügeln, der mir nichts getan hatte.
So war ich fünf- bis sechsmal pro Woche im Training. Mein Appetit beim Essen entwickelte sich entsprechend.
Dann lernte ich Tae Kwon Do kennen, was mich sehr faszinierte. Ich trainierte dies ebenfalls ca. fünf Jahre. Danach versuchte ich noch Aikido und Jiu Jitsu. Beides fand ich jedoch nicht interessant genug, um dabei zu bleiben.
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Karate
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Inzwischen im Raum Erlangen wohnend und arbeitend traf ich auf Werner Enderes (Endo) und lernte bei ihm Shotokan-Karate, zunächst in der allgemeinen Gruppe in seiner Schule, dann im Privatunterricht bei Werner in einer kleinen Gruppe.
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Reinhard + Werner (Zum Vergrößern anklicken)
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An die Zeit mit Werner erinnere ich mich sehr gerne, und ich bin ihm sehr dankbar für das, was ich bei ihm lernen durfte. Und ich zähle ihn heute noch zu meinen Freunden. Durch Werner fand ich zu einer für den Kampfsport und später für die Selbstverteidigung notwendigen Einstellung: Einerseits Kampfgeist, andererseits Verantwortungsbewußtsein. Sein Motto habe ich immer im Gedächtnis behalten: „Nie als Erster – immer als Letzter!“
Als Werner nach Spanien auswanderte, trainierte ich weiter bei seinem Nachfolger Reinhard Döhnel. Karate praktizierte ich insgesamt 12 Jahre.
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Wing Tsun auf den Seychellen
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Bekannte berichteten mir schon 1994 immer wieder und sehr begeistert von Wing Tsun (WT). Während eines Urlaubs 1996 auf den Seychellen lernte ich dort einen Mann kennen, der mir erzählte, dass er Wing Tsun in München trainiert. Was er mir erzählte und zeigte, machte mich neugierig. Er sagte mir, dass es in Erlangen einen guten Lehrer für WT gibt.
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Die ersten Jahre mit Wing Tsun
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Nach meinem Urlaub dachte ich zunächst nicht mehr an WT, fand dann jedoch in einem Laden einen Prospekt, in dem die WT-Schule in Erlangen zu einem Tag der offenen Tür einlud. Ich lernte dort den Leiter dieser Schule – David Dautremay – kennen. Was er sagte und zeigte, beeindruckte mich so sehr, dass ich zum nächsten Probe-Training am 15.09.1996 antrat. Dabei machte ich dann die Erfahrung, dass es für mich wohl noch viel zu lernen gibt, was meine bisherigen Kenntnisse und Erfahrungen weit übersteigt.
Und tatsächlich lernte ich in den folgenden 5 Jahren sehr viel von Dautremay, wofür ich ihm heute noch sehr dankbar bin. Im Jahr 2001 schied Dautremay aus der EWTO (Europäischen Wing Tsun Organisation) aus und gründete einen eigenen Verein. Aus Loyalität blieb ich zunächst bei ihm, hielt jedoch auch meine Mitgliedschaft in der EWTO aufrecht.
Im Jahr 2003 wechselte ich in die der EWTO damals noch angeschlossene Schule von Stephan Bollen in Erlangen. Leider verließ jedoch auch Stephan Bollen im Januar 2009 die EWTO.
Den 12. SG (Schülergrad) erhielt ich am 21.07.2007 in Küsnacht/Schweiz mit „wackligen Knien“ (anstrengend!) aus der Hand von Sifu Giuseppe Schembri (8. PG).
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Forchheim - meine neue Heimat
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Von April 2008 an besuchte ich zusätzlich zu meinem Training bei Stephan Bollen die Schule von "Dusty" Frank Distler in Forchheim. Das Training dort macht mir aus mehreren Gründen sehr viel Spaß:
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1. Dusty ist ein Lehrer, der sehr ins Detail geht, Vieles hinterfragt und sich auf jeden seiner Schüler geduldig und fast liebevoll einstellt. Mit seiner Einstellung „Weniger ist mehr!“ fühle ich mich bei ihm gut aufgehoben.
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2. Ich finde dort mehrere gute Trainings-Partner/innen, von denen ich lernen kann. Der schöne Grundsatz "Gib Deinem Partner die Möglichkeit, das zu üben, was er vorher gelernt hat!" ist dort Selbstverständlichkeit. Statt gegenseitigem Bekämpfen genießen dort alle Schüler ein ausgewogenes Geben und Nehmen und ein miteinander und voneinander Lernen.
3. Die Schule befindet sich in einem Fitness-Studio mit sauberen Umkleideräumen und Sanitäranlagen und sogar einer Sauna. Im dortigen Bistro sitzen wir nach dem Training noch und plaudern.
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Erste Schritte als Lehrer
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Im Sommer 2008 wurde ich von den Mitgliedern eines Vereins (Rotatio), bei deren Veranstaltungen ich regelmäßig als Gast eingeladen bin, gefragt, ob ich mal einen Workshop über Selbstverteidigung veranstalten könnte. Die Aufgabe reizte mich und ich bereitete mich daher auf den Termin am 14. Januar 2009 sehr gründlich vor. Im Sommer 2008 übergab ich außerdem meine bisherige Firma (Finanz- und Versicherungs-Makler) an einen Mitarbeiter. Somit verfügte ich nun auch über mehr Zeit, die ich für mehr Training und für die Vorbereitung des Workshops nutzte. Von den 16 Teilnehmern des Workshops erhielt ich danach ein sehr positives Feedback, was mich freute und anspornte, weiter zu machen.
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Begonnenes ausgebaut und fortgesetzt
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Während meiner Vorbereitung für den Workshop regte mich ein Freund an, daraus doch mehr zu machen. Ich bewarb mich daraufhin bei der Volkshochschule in Erlangen als Kursleiter in der Rubrik „Selbstverteidigung“. Eine Sachbearbeiterin der VHS hatte gute Kontakte zu den Schulen in Erlangen, sodass ich im November 2008 schon an drei Schulen eingesetzt wurde, wo ich den Kindern Unterricht in "Gewaltprävention" gab.
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Spaß mit Kindern
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Da ich Kinder sehr gerne mag (ich habe selbst einen Sohn und zwei Enkelsöhne), macht mir diese Arbeit viel Spaß – den Kindern offenbar auch.
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Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche
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In der WT-Welt (Mitgliedszeitung) hatte ich schon über die Arbeit von Sifu Roy Schirdewahn (Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche) und Sifu Peter Thietje (Kinder Wing Tsun) gelesen und erkannte im Zusammenhang mit meiner Arbeit an den Schulen die Notwendigkeit, mein Wissen und Können in diesem Bereich zu erweitern. Daher besuchte ich am 28.2. und 1.3.2009 den Lehrgang „Gewaltprävention für Kinder und Jugendliche“ von Sifu Schirdewahn, der mir so gut gefiel, dass ich ihn am 28. und 29. März wiederholte. Außerdem nahm ich dann auch noch am 14. und 15. März am Lehrgang „Kids-WT“ mit Sifu Thietje teil, dessen Inhalt mir für meinem Unterricht mit Kindern ebenfalls sehr nützlich ist.
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Wachsen durch Herausforderungen
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Ich habe erkannt, dass der Unterricht mit Kindern und Jugendlichen von einem Lehrer mehr erfordert als der Unterricht mit Erwachsenen. Kinder sind einerseits schnell gelangweilt, andererseits jedoch auch schnell überfordert. Sie besitzen noch nicht die Disziplin und die Konzentrationsfähigkeit der Erwachsenen. Als Lehrer brauche ich daher bei Kindern viel Geduld und Aufmerksamkeit. Kinder sind jedoch begeisterungsfähiger als Erwachsene und können sich mehr freuen!
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Lernen mit Kindern und Erwachsenen
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Und was ich im Unterricht mit Kindern lerne, kann ich wiederum sehr gut auch im Unterricht mit Erwachsenen verwenden, da auch hier die einfachere Sprache oft leichter verstanden wird als wissenschaftliche Analyse und Erklärungen.
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Frauen-Selbstverteidigung - noch ein Spezialgebiet
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Am 4. und 5. April 2009 absolvierte ich noch den Spezial-Lehrgang „Frauen-Selbstverteidigung“ mit Sabine Mackrodt, den ich am 14. und 15.11.2009 wiederholte, da ich inzwischen auch Workshops mit Frauengruppen halte, und Schülerinnen habe, die ich privat in ihrer Wohnung unterrichte.
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Verhütung von Kindsmißbrauch
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Von Juni bis Juli 2009 unterrichtete ich mit dem Auftrag "Verhütung von Kindsmissbrauch" zwei Gruppen mit je 18 Kindern der 1. Grundschulklasse in Dormitz.
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Selbst-Erkenntnis und -Erfahrung
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Ich befasse mich nun seit 1964 mit Kampfsport. Ohne Bewertung anderer Stile (!) ist für mich Wing Tsun in Bezug auf Kampfkunst das Interessanteste, in Bezug auf Selbstverteidigung das Effizienteste, das ich jemals kennen lernen durfte und weiterhin lernen darf!
Das Wichtigste bei WT ist für mich inzwischen jedoch die Arbeit an mir selbst geworden. Immer mehr erfahre und lerne ich etwas über mich und kann es nahezu 1:1 auf mein Leben übertragen. Und vieles von dem, was mir im Leben bewusst wird, kann ich wiederum im WT umsetzen (Standpunkt haben und vertreten, jedoch nicht darauf beharren. Der Energie, die in aggressiv geführten Gesprächen provozierend auf mich zu kommt, nicht ebenso Energie entgegen zu setzen und damit zu vergeuden, sondern an mir vorbei fließen zu lassen u.v.a.). Diese Kampfkunst bringt mich mehr und mehr auf meinen Weg, meinen Weg zu mir selbst!
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Der 1. Lehrergrad
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Als 12. SG setzte ich mir im Jahr 2007 das Ziel, den 1. TG (1. Lehrergrad) der EWTO zu meinem Geburtstag im April 2009, zu erhalten. Dieses Ziel erreichte ich am Osterwochenende 2009 auf Schloß Langenzell bei Heidelberg, wo ich am Karfreitag den zweiten Teil meiner praktischen Prüfung bei Großmeister Kernspecht absolvierte, und am Karsamstag und Ostersonntag den Trainerschein machte.
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Lernen, lernen - ohne Ende
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Ich weiß, dass damit meine Arbeit im WT erst richtig beginnt, weil ich nicht nur sehe, was ich schon kann, sondern auch immer mehr erkenne, was ich noch lernen kann. Ich freue mich über jeden kleinen Schritt, der mich weiter bringt.
Und im Gegensatz zu meinen früheren Aktivitäten im Kampfsport bin ich mir sicher, dass ich WT lernen und praktizieren werde, solange ich lebe und mich frei bewegen kann.
Und ich freue mich darauf, mein Wissen, meine Erkenntnisse und meine Erfahrung im Unterricht an meine Schüler weiter zu geben, wobei mir Manches noch bewußter wird und ich ebenfalls dabei lerne!
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Haben Sie noch Fragen zu diesem Thema?
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Wollen Sie mir Ihre Meinung dazu mitteilen? Dann schreiben Sie mir bitte einfach eine Mail.
Wolfgang Pecher
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