Gewalt-Täter sind ...

* ... Menschen, die ihre Machtansprüche gegen Andere durchsetzen wollen,
* … Menschen, die etwas in ihren Besitz bringen wollen,
* … Menschen, die Probleme mit sich selbst haben,
welche sie alleine und mit Verstand und Vernunft nicht lösen können und
die sie daher auf Andere übertragen wollen.
* ... oft schwächer, als sie scheinen!

Wenn sich Jemand an Anderen verbal oder physisch auslässt,
ist das immer ein Zeichen seiner Schwäche!

Täter suchen einen Ausgleich für …
* … ihre negativen Erfahrungen,
* … ihren Frust, Misserfolg,
* … schlechte Benotung,
* … vermeintlichen Egoverlust,
* … die Verringerung ihres Selbstwertgefühls.

"Helden" mit Minderwertigkeitskomplexen

Gewalt-Täter wollen sich und Andere glauben machen,
dass sie ganz große Helden sind.
Tatsächlich leiden sie jedoch an schlimmen,
oft krankhaften Minderwertigkeitskomplexen.
Unter Alkohol oder sonstigen Drogen
zeigen solche Komplexe dann schnell ihr hässliches Gesicht.

Wenn wir uns von solchen Typen provozieren lassen,
stellen wir uns mit ihnen auf eine Stufe und zeigen damit,
dass auch wir mit unserem Ego nicht zurecht kommen!
Auch unser dummes Ego verlangt von uns manchmal,
uns als Held zu demonstrieren, wo kein Sieg zu erringen ist und
keine Notwendigkeit dafür besteht.

Feigling will sich abreagieren

Manche – überwiegend Männer - brauchen einfach nur den „Adrenalin-Kick“.
Oder sie leiden unter einem „Aggressions-Stau“,
weil sie z.B. durch ein Erlebnis frustriert sind.
Und viele Männer suchen sich zum Abreagieren ihres Aggressions-Triebes
kleinere oder schwächere Opfer ... Kinder, alte Menschen,
Frauen ... leider oft sogar die eigene Frau!

Das ist logisch, denn solche "Männer" sind ja nicht nur geistig,
sondern oft auch körperlich schwach und daher feige!
Deshalb wählen sie kleinere und/oder schwächere Menschen als Opfer,
denn nur da können sie ihre aufgestauten Aggressionen abreagieren und
Anderen und sich selbst demonstrieren, was für „Helden“ sie sind.

Für manche dieser kranken Typen
gehört es zu einem gelungenen Wochenende,
einen anderen Menschen zusammen zu schlagen.
Tatsächlich will sich dieser Typ jedoch nicht wirklich prügeln!
Denn selbst verprügelt zu werden, wäre nicht nach seinem Geschmack!
Dieses Risiko versucht er daher zu begrenzen.
Er will jedoch gerne ein „Opfer“ ver-prügeln!

Wer in fremden Gärten Blumen pflücken will,
nimmt nicht die stachligen Rosen oder Kakteen,
sondern die Blumen, die bequem und ohne Verletzungen greifbar sind.

Das bedeutet:

Täter suchen Opfer - keine Gegner!

Da Täter also feige sind, suchen sich keine Gegner, sondern Opfer,
bei denen sie ihr verringertes Selbstwertgefühl
wieder herstellen können.

Dazu wählt dieser feige Typ einen Menschen aus, der so aussieht,
als ob er ihm nicht gefährlich werden könnte.
Wer zu groß und kräftig aussieht oder wer körpersprachlich
Selbstbewusstsein und Energie ausstrahlt, scheidet aus.

Manche Menschen benehmen sich daher vorsorglich wie große "Helden",
um von potentiellen Tätern nicht als Opfer angesehen zu werden.
Oft wirken sie dabei jedoch lächerlich!

Opfer sind oft stärker als sie glauben, und
Täter sind oft schwächer als sie scheinen!

Krankhafter Machthunger und Frust

Ein gewalttätiger Mensch hat die Absicht,
einen anderen Menschen zu verletzen und/oder Macht über ihn zu erlangen,
diese zu sichern und zu bestätigen.
Angriffsfläche sind der Körper, die Sinne und die Gefühle.

Täter sind krank!
Gewalttätigkeit ist – nach meiner Auffassung – oft eine psychische Krankheit,
die nicht einfach nur bestraft, sondern therapiert werden sollte.

Mehr zum Thema: Gewalt

Haben Sie noch Fragen zu diesem Thema?

Wollen Sie mir Ihre Meinung dazu mitteilen?
Dann schreiben Sie mir bitte einfach eine Mail.

Wolfgang Pecher

Meine Empfehlung an Täter:

Wenn Sie wieder einmal einen Menschen schlagen wollen,
stellen Sie sich bitte vorher die Frage, ob Sie das auch tun würden,
wenn Ihre Kumpels Sie dabei nicht beschützen würden, oder
wenn Ihr "Opfer" größer und kräftiger wäre als Sie und
somit für Sie das Risiko bestehen würde, selbst verprügelt zu werden.
Wenn Sie diese Frage mit "Nein" beantworten und danach trotzdem zuschlagen,
dann suchen Sie sich bitte einen guten Psycho-Therapeuten!

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