Die alltägliche Benachteiligung von Frauen
Die Benachteiligung von Frauen in unserer Gesellschaft
ist nach wie vor ein großes Thema.
Frauen bringen alles mit, um leistungsfähig und erfolgreich zu sein.
Trotzdem erhalten Frauen oft weniger Lohn oder Gehalt,
obwohl sie die gleiche Arbeit erledigen wie ihre männlichen Kollegen.
Manche Jobs bekommen sie gar nicht, weil sie Frauen sind usw.
Sexismus
Hierzu gehört auch das Thema "Sexismus".
Sexismus zeigt sich sowohl in positiven als auch in negativen Erscheinungen:
Als positiver Sexismus kann z.B. der Muttertag betrachtet werden,
wie auch die emotionale Abhängigkeit (im Sinn von "sich hingezogen fühlen")
zwischen Partnern.
Unter negativem Sexismus versteht man die Diskriminierung oder Unterdrückung
von Menschen allein aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit,
womit wiederum bestimmte Bedürfnisse (z.B. Machtbedürfnisse von Männern),
Ziele oder Ergebnisse leichter erreicht werden.
Sexismus widerspricht dem Konzept der Gleichwertigkeit, Gleichstellung und
Gleichbehandlung aller Menschen und insbesondere aller Geschlechter.
Die Diskriminierung von Menschen anderer Rassen und Kulturen,
„niedrigerer“ Klassen, Älterer, Schwulen und Lesben
ist der gleichen Denkweise zuzuordnen.
Männer werden privilegiert und Frauen unterworfen.
Frauen und Männern werden bestimmte Rollen unveränderlich zu geschrieben,
und das Handeln von Frauen wird abgewertet.
Für Frauen festgelegte "Rollen":
- Ehefrau und Mutter.
- Karriere macht der Mann, seine Frau hat ihn dabei zu unterstützen („Die Frau gehört an den Herd“).
- Die Verführerin (Frau = Sex). Durch ihre Reduktion auf ihre Sexualität wird die Frau besonders in der Werbung gut verwendbar („sex sells“). Die sexuelle Verfügbarkeit von Frauen wird signalisiert.
- Der Gleichsetzung von Frauen und Waren. Frauen („Luxusgeschöpf“) können ebenso wie Waren gekauft werden.
- Der Überbetonung weiblicher Schwächen („Typisch Frau!“, „Klatsch-Tante“ … nie „Klatsch-Onkel“ usw.) und Frauenwitzen.
- Der ständigen Forderung, dass Frauen sich für Männer „schön“ machen müssen.
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Wolfgang Pecher