Im Interesse von Eltern und Erziehern sollte es sein
(und daher ist es ihre Aufgabe),
ihre Kinder und Jugendlichen zu lehren,
Aggression und Gewalt zu vermeiden,
und – wenn notwendig – sich davor zu schützen.
Für diese Aufgabe brauchen Eltern und Erzieher natürlich
professionelle Unterstützung.
Und die gibt es – sogar kostenlos – von der Polizei:
In nahezu jeder größeren Stadt gibt es einen (1!) Mitarbeiter der Polizei,
der mit dem Thema „Gewaltprävention“ beauftragt ist.

Damit Kinder und Jugendliche jedoch nachhaltig lernen,
sich selbst zu behaupten, zu schützen und zu verteidigen,
um somit selbständig und eigenverantwortlich
Gewalt vorbeugen zu können,
ist intensiver Unterricht über einen längeren Zeitraum notwendig.
Dafür jedoch fehlen den staatlichen Organen Personal und Zeit und
dem Staat das Geld.

Privat-Initiative

Also ist private Initiative gefragt.
Diese beginnt jedenfalls zunächst bei den Eltern.
Die Eltern alleine sind damit jedoch meistens überfordert,
weil zu wenig informiert.
Daher brauchen die Eltern Anstoß und Unterstützung durch die Schulen.
Bekommen Eltern entsprechende Anregungen, Informationen und
Unterstützung von der Schule, dann sind sie meistens auch bereit,
sich zu engagieren.
Den Schulen fehlen dafür jedoch (s.o.) Personal und Zeit.

Dieses Problem kann nur mit professioneller Hilfe gelöst werden!

Meine Frage an Eltern und Erzieher, an Lehrer und Schulleiter:
Befassen Sie sich an Ihrer Schule schon aktiv
mit dem Thema „Gewaltprävention“ oder haben Sie hierzu etwas geplant?
Falls ja, dann wünsche ich Ihnen den verdienten Erfolg!
Falls nein … wollen Sie warten, bis es „notwendig“ wird?

Mehr zum Thema: Kinder und Jugendliche

Haben Sie noch Fragen zu diesem Thema?

Wollen Sie mir Ihre Meinung dazu mitteilen?
Dann schreiben Sie mir bitte einfach eine Mail.

Wolfgang Pecher

Ist diese Information auch für Andere interessant?