Formen im Wing Tsun

Form follows function

Der Begriff “form follows function” (auch “Form folgt Funktion” oder “FFF”) ist ein Gestaltungsleitsatz aus Design, insbesondere Produktdesign und Architektur. Die Form, die Gestaltung von Dingen soll sich dabei aus ihrem Zweck (Funktion) ableiten. Umgekehrt kann man danach ggf. aus der Form auf den Zweck rückschließen.
(Zitat Wikipedia)

Bei einer „Form” im Wing Tsun handelt es sich um eine exakt festgelegte Reihenfolge bestimmter Bewegungen – Kampf-Techniken.
Ähnliches gibt es z.B. im Karate als „Kata” oder im TaeKwonDo als „Yong”.

Voraussetzung für das Ausführen einer Form ist jedenfalls, die in der Form enthaltenen technischen Bewegungen des WT korrekt ausführen zu können und auch deren Sinn und das darauf basierende Konzept zu verstehen.

Wie im Produktdesign, in der Architektur sollte auch im WT die Form sich an der Funktion, an der Funktionalität ihrer Bewegungen orientieren.

Eine Form kann sowohl dynamisch, schnell und kraftvoll, als auch langsam und meditativ ausgeführt werden.

Die Ziele beim Üben einer Form sind sehr vielfältig:

  • Die einzelnen Bewegungen optimieren, festigen und vertiefen.
  • Das Körperbewusstsein insgesamt steigern, die Feinmotorik verbessern.
  • Konzentration stärken und Wahrnehmung erweitern.
  • Meditation.

Wenn das alles gelingt, dann gelingt auch jede einzelne Technik.
Dann werden irgendwann aus “Techniken” natürliche Bewegungen, die dann auch als Reflexe funktionieren.

Es gibt im WT insgesamt drei Formen ohne Waffen und Geräte:

  • Die 1. Form „Siu Nim Tau” wird auch als die „passive“ Form bezeichnet,
  • die 2. Form „Chum-Kiu“ als die „offensive“,
  • die 3. Form „Biu-Tze“ als die „aggressive“ Form.

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