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Worum geht es in der Selbstverteidigung?

In der Selbstverteidigung geht es um Grenzen.

 

Eine Grenze ist eine Linie, die ein Anderer nicht überschreiten darf oder nur dann, wenn derjenige, welcher die Grenze gezogen hat, damit einverstanden ist.

 

Im Umgang mit anderen Personen ziehen wir um uns Grenzen.
Innerhalb dieser Grenzen fühlen wir uns sicher und wohl.
Diese Grenzen sind unsichtbar und haben unterschiedlichen Abstand, abhängig davon, wer diese Person ist.

Je mehr wir eine Person kennen, sie mögen und ihr vertrauen, desto geringer ist die Distanz, die wir von dieser Person erwarten, und um so durchlässiger sind unsere Grenzen.
Und der Abstand wird umso größer und unsere Grenzen werden dichter, je mehr diese Person uns fremd ist.

In der Selbstverteidigung geht es also im Wesentlichen um die Grenzen, die Andere uns gegenüber einhalten sollten, damit unser Bedürfnis nach Sicherheit und Wohlbefinden gewahrt bleibt.
Deshalb müssen wir diese Grenzen kennen!

 

 

 

Wenn Andere unsere Grenzen überschreiten, kann sich unser Wohl- und Sicherheitsgefühl verringern, abhängig davon, wer das ist und mit welcher Absicht er unsere Grenze überschreitet.
Wir müssen Anderen daher sofort sagen und zeigen, dass sie unsere Grenze überschreiten.
Deshalb müssen wir unsere Grenzen bewachen!

 

 

Wenn Andere unsere Grenzen überschreiten und dies für uns unzumutbar, unerträglich oder sogar gefährlich wird, dann müssen wir zum Schutz und zur Verteidigung dieser Grenzen etwas tun!
Dann müssen wir unsere Grenzen verteidigen!

 

 

Für uns haben wir die Verantwortung und für Andere haben wir die Verpflichtung, etwas zu tun! 

 

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